Endbericht des BIG-Präventionsprojekts "Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt"

Der Endbericht aus dem Jahr 2008 bündelt Ergebnisse und Erfolge des Berliner Modellprojekts “Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt”. Die Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG) hatte in ihrem Projekt Lehrkräfte, Sorgeberechtigte sowie Schüler*innen von Grundschulen über das Problem der häuslichen Gewalt aufgeklärt und über Möglichkeiten der Hilfesuche informiert.

Zum ersten Mal wurde damit die Thematik “Gewalt in der Beziehung der Sorgeberechtigten und die Auswirkungen auf die Kinder” als Bestandteil der Gewaltprävention in Berliner Grundschulen eingebracht. Das BIG-Modellprojekt war vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben worden.

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Positionspapier der Bundesfachkonferenz Zwangsverheiratung

Eine Ehe darf nur im freien und vollen Einverständnis der künftigen Ehegatten geschlossen werden, heißt es im Artikel 16 Absatz 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, die für alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen gilt. D.h. Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung! Die Erfahrungen der Expertinnen zeigen, dass von Zwangsverheiratung betroffene Mädchen und junge Frauen immer auch von anderen Formen von Gewalt, d.h. psychische, physische
und / oder sexualisierter Gewalt betroffen sind. Zwangsverheiratung ist damit ein Bestandteil häuslicher Gewalt.

Das Positionspapier der Bundesfachkonferenz 2016 ist hier abrufbar.

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Cybergrooming: Sexuelle Belästigung in der digitalen Welt

Cybergrooming (vom Englischen: anbahnen, vorbereiten) bezeichnet das gezielte Ansprechen Minderjähriger über das Internet mit dem Ziel, sexuelle Kontakte anzubahnen. Die Täter nutzen meist falsche Identitäten und überreden die Kinder zum Übersenden von Nacktaufnahmen oder sogar zu persönlichen Treffen. Zuletzt hat die App musical.ly Schlagzeilen gemacht, weil junge Nutzer*innen hier unter Hashtags wie #bellydance vermeintlich aufreizende Fotos hochluden und offensichtlich ältere Nutzer sie daraufhin ansprachen.

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Präventionsprojekt GrenzWerte für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren

GrenzWerte bietet Grundschulen und Jugendeinrichtungen in Brandenburg ein innovatives und umfassendes Präventionspaket zum Thema ‘sexueller Missbrauch’. Entsprechend der Lebensrealität der Kinder werden dabei Gewalterfahrungen offline und online gleichermaßen in den Blick genommen. Das Ziel ist es, die Kinder über mögliche Gefahren zu informieren und ihnen Auswege aufzuzeigen.

Damit Kinder schnell und unkompliziert Hilfe bekommen, braucht es informierte Erwachsene. Deshalb arbeitet DREIST e.V. nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit den erwachsenen Bezugspersonen. Das Wissen um den sexuellen Missbrauch gibt Orientierung und Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Mädchen und Jungen.

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