Musfeld / Quindel / Schmidt (Hrsg.) (2008): "Einsprüche. Kritische Praxis Sozialer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe".

Gesellschaft und gesellschaftliches Handeln werden zunehmend entpolitisiert, auch die Erscheinung der Sozialen Arbeit wird nach den Prinzipien neoliberalen Denkens entworfen. Statt in Gemeinschaften zu denken und Entwicklungsmöglichkeiten ebenso wie Risiken gesellschaftlich zuorganisieren, sind die Einzelnen auf sich und ihre Lebenswelten, sowie auf die unter diesen Umständen ausgebildeten Fähigkeiten zurückgeworfen.

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Faulde / Hoyer / Schäfer (Hrsg.) (2006): "Jugendarbeit in ländlichen Regionen. Entwicklungen, Konzepte und Perspektiven".

Auch in ländlichen Räumen zeichnen sich gesellschaftliche Trends markant ab. Dörfer und Kleinstädte sind heute ländliche Gemeinwesen mit vielschichtigen, hoch komplexen, teils widersprüchlichen Entwicklungen. Weitgehend unbeachtet von öffentlichen Diskursen hat sich in den letzten Jahren gerade in den ländlichen Räumen eine zukunftsfähige, weil Perspektiven eröffnende Jugendarbeit entwickelt. Der vorliegende Band führt aktuelle Diskussionslinien aus Demografieforschung, Agrarpolitik, Pädagogik und Theologie zusammen und nimmt eine Standortbestimmung von Jugendarbeit im ländlichen Raum vor.

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Richter, Ulrike (Hrsg.) (2004): "Jugendsozialarbeit im Gender Mainstream. Gute Beispiele aus der Praxis".

Warum wollen Jungen in der KFZ-Werkstatt arbeiten? Weshalb drängen Mädchen in helfende Berufe? Ist „Techniknähe“ männlich und „Menschennähe“ weiblich?
Die Wirkung von geschlechtsspezifischer Rollenstereotypen ist beim Zugang von Jungen und Mädchen zu Ausbildung und Arbeit nach wie vor ungebrochen. Jugendsozialarbeit will helfen, allen Jugendlichen ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechende berufliche Chancen zu ermöglichen. Dazu müssen tradierte Muster der Berufszuordnung überwunden werden. Die Eignung der jungen Menschen muss zum Berufswahlargument werden – nicht das Geschlecht.

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