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Allgemein

Sexuelle Bildung / Sexualpädagogik in der Mädchen*arbeit

Sexualpädagogische Bildungsangebote begleiten die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel der sexuellen Selbstbestimmung. Sexuelle Bildung umfasst neben körperlichen und kognitiven Aspekten auch emotionale, soziale und kulturelle Dimensionen von Sexualität.

In der intersektionalen feministischen Mädchenarbeit trägt die Sexualpädagogik dazu bei, eine gerechtere, respektvollere und sicherere Gesellschaft zu fördern, in der alle Mädchen und jungen Frauen die gleichen Chancen und Rechte haben.

Alle Menschen haben ein Recht auf sexuelles Wohlbefinden, frei von Zwang, Gewalt und Diskriminierung. Respekt vor Grenzen, Konsens- und diskriminierungskritische queere und intersektional entwickelte Konzepte sind nicht nur Inhalte sexueller Bildung, sondern kennzeichnen auch das pädagogisch-praktische Handeln.

Das Rahmenkonzept für Sexualpädagogik der BZgA definiert:

„Sexualaufklärung muss gemäß der gesetzlichen Vorgabe danach umfassend angelegt sein und verschiedenste Alters- und Zielgruppen ansprechen. Sie muss demnach mehr sein als nur Wissensvermittlung über biologische Vorgänge und die Technik der Verhütung, sie muss emotional ansprechend sein und die vielfältigen Beziehungsaspekte, Lebensstile, Lebenssituationen und Werthaltungen berücksichtigen.“ (BZgA, 2012, S. 7)