exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen (2018)

Das Buch „Exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen“ lädt dazu ein, die Perspektive der Autorin Tupoka Ogette als Schwarze Frau in Deutschland, als Mutter von zwei Schwarzen Söhnen, als Antirassismustrainerin, als Tochter einer weißen Mutter und eines Schwarzen Vaters kennenzulernen. Es begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Dabei wird konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen ebenso vermittelt wie auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema gewährt. Zu Beginn des Buches erklärt die Autorin, wie das interaktive Konzept funktioniert.

Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.

Das Buch kann hier bestellt werden.
Die Wochenzeitung die ZEIT hat mit der Autorin im September 2018 ein Interview geführt, was hier nachgelesen werden kann.
Eine Leseprobe zu exit RACISM gibt es hier.


Betrifft Mädchen - Fachzeitschrift der LAG Mädchenarbeit NRW

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der einzigen, bundesweiten pädagogischen Fachzeitschrift zum Thema »Mädchen«, der »Betrifft Mädchen«.

Seit über 25 Jahren bietet Betrifft Mädchen ein Forum für einen lebendigen Diskurs in der Mädchenarbeit und dient dazu, Erfahrungen auszutauschen, Mädchenarbeit öffentlich zu machen, (fach-)politisch zu positionieren und weiter zu qualifizieren.


Das Märchen von der Gender-Verschwörung. Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft. FES (2017)

Progressive Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung werden in den letzten Jahren verstärkt von Rechtspopulist*innen, fundamentalistisch-christlichen und anderen erzkonservativen Akteur*innen angegriffen. „Gender“ bildet dabei das zentrale Kofferwort in ihrer Rhetorik und das Gender-Bashing wird zunehmend anschlussfähig an die Mitte der Gesellschaft.

In Das Märchen von der Gender-Verschwörung widmen sich die beiden Autorinnen Barbara Stiegler und Dorothee Beck häufig vorgebrachten Unterstellungen. Sie formulieren Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft und zeigen auf, warum das Märchen von der großen Gender-Verschwörung eben genau das ist: ein Märchen.


Mädchenarbeit im Wandel. Bleibt alles anders? (2014)

Der Band greift aktuelle fachliche und politische Impulse auf und lässt Praktiker*innen und Forscher*innen zu einer Neu-Verortung der Mädchenarbeit zu Wort kommen. Wie haben sich die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse verändert und was bedeutet Mädchensein heute? Welche neuen Anforderungen stellen sich? Welche Perspektiven eröffnen Migrationspädagogik und queer-feministische Theorie und Praxis?


Rechtsextreme Frauen - übersehen und unterschätzt. Analysen und Handlungsempfehlungen der Amadeo Antonio Stiftung (2014)

Um die komplexe Frage nach den Gründen für die Ausblendung rechtsextremer Frauen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu beantworten, wird zunächst ein Blick in die Geschichte geworfen und der Frage nachgegangen, welche stereotypen Bilder über Frauen historisch entstanden sind und wie sie von der Forschung überformt wurden.
Dezidiert werden Funktionen und Rollen von Frauen im Rechtsextremismus der Gegenwart untersucht. Im zweiten Teil der Broschüre werden drei Fallgeschichten der vergangenen Jahre untersucht undaufgedeckt, welche Defizite staatlichen Handelns sich hier im Umgang mit rechtsextremen Frauen zeigen. In den Artikeln werden darüber hinaus Handlungsempfehlungen entwickelt.


Body Drama: Echte Frauen, echte Körper, echte Probleme, echte Antworten (2009)

Ist mein Körpergeruch normal? Sind meine Brüste zu groß? Lästern die anderen über meine Pickel? Viele junge Frauen schämen sich für ihre Körper und fühlen sich mit ihren Fragen dazu allein. Nancy Amanda Redd bietet in diesem befreiend offenen Buch Antworten auf viele Fragen, Rat für den Umgang mit Problemen und Schamgefühlen sowie zahlreiche medizinisch fundierte Tipps zur Schönheits- und Körperflege.

Nicht zuletzt zeigt sie in einer ungewöhnlich offenen Bildsprache zahlreiche Facetten des weiblichen Körpers, in denen sich die meisten Leserinnen wiedererkennen werden mit dem Fazit: Nobody is perfect, aber jeder Körper ist schön!

Das Buch wird nicht mehr verlegt, ist aber online immer wieder verfügbar auf den Gebraucht-Buchportalen.


Lehrbuch Gender und Queer. Grundlagen, Methoden und Praxisfelder (2009)

Der Band rückt eine gender-, queer- und diversitygerechte Soziale Arbeit in den Blick. Er lädt ein, sich kritisch mit gender- und queergerechten Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen und diese in der Praxis zu erproben.


Feministische Mädchenarbeit weiterdenken. Zur Aktualität einer bildungspolitischen Praxis (2010)

Die »Mädchenarbeit« ist in den vergangenen Jahren in die Defensive geraten. Gesellschaftliche Veränderungen wie Gender Mainstreaming oder die Diskussion um ›arme Jungs‹ setzen die geschlechterreflektierende Arbeit mit Mädchen unter Legitimationsdruck. Auch wissenschaftliche Diskurse um Dekonstruktion und Intersektionalität stellen die Frage, an wen sich Mädchenarbeit heute richten kann.

Im Themenraum von Gender, Klasse, Migration und Ethnizität reflektieren die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes ihre langjährige Berufspraxis in der Mädchenarbeit und machen deutlich: Mädchenarbeit ist heute wichtiger denn je.


Handbuch Mädchen-Pädagogik(2010)

Mädchen benötigen eine Pädagogik, die ihren geschlechtsspezifischen Bedürfnissen gerecht wird. Dieses Handbuch bietet erstmals einen interdisziplinären Zugang und bezieht neben Sozialwissenschaften und Psychologie auch aktuelle Erkenntnisse aus Biologie und Hirnforschung mit ein.


Sexualpädagogik der Vielfalt. Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit (2012)

Die Vielfalt der Sexualpädagogik ins Zentrum zu rücken, hat einen neuen Blick auf die sogenannten klassischen Themen der Sexualpädagogik zur Folge, wie zum Beispiel Körper, Beziehungsformen oder Kommunikation. Daraus resultieren aber auch die Beachtung vielfältiger Differenzaspekte und die sich daraus ergebenden neuen Anforderungen an die sexualpädagogische Praxis. War es in früheren Veröffentlichungen, u.a. auch in den Sexualpädagogische Materialien für die Jugendarbeit in Freizeit und Schule, noch Usus, auch die sogenannten negativen Seiten bzw. Schattenseiten der Sexualität zu benennen und zu thematisieren (zum Teil in eigenen Kapiteln), so liegt diesem Buch, dem Gedanken der Vielfalt folgend, eine andere Sichtweise zugrunde. Denn die weltweiten Migrationsbewegungen, die Ausweitung der Medien und Telekommunikation sowie die Erfolge der Frauen- und Homosexuellenbewegungen haben zur Diversifizierung aller Beziehungs- und Lebensbereiche und zur Ausdifferenzierungen der Theoriebildung geführt. Deswegen kann es nun auch in sexualpädagogischen Methoden nicht mehr darum gehen, die Polarisierungen von Norm/Abnorm, von positiv/negativ zu zementieren, sondern stattdessen wird gerade diese Einteilung und diese Differenzziehung thematisiert.


Blut und Ehre. Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland (2013)

Die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozia­listischen Untergrunds (NSU) mit vermutlich zehn Morden und mehreren Bombenanschlägen offenbaren eine neue Dimension rechtsextremer Gewalt. Doch dies ist kein Einzelfall. Seit 1949 haben Rechtsextremisten immer wieder Terrorgruppen gebildet, die nach ähnlichem Muster agierten: konspirative Kleinstzellen, Raubüberfälle zur Geld- und Waffenbeschaffung, Anschläge gegen Migrant*innen, politische Gegner*innen und gesellschaftliche Einrichtungen. Der Blick hinter die Kulissen offenbart, dass die Gewalttäter*innen von gestern und heute keineswegs isoliert tätig sind und dass die von ihnen ausgehende Gefahr von den Behörden jahrzehntelang unterschätzt wurde.
Andrea Röpke und Andreas Speit haben die Szene über viele Jahre beobachtet und frühzeitig auf diese Gefahren hingewiesen. Die Autor*innen dieses Bandes legen in bewährt reportageartiger Darstellung einen Überblick zur gesamten Geschichte des rechtsextremen Terrors in der Bundesrepublik vor.


Kleine Mädchen und High Heels. Über die visuelle Sexualisierung frühadoleszenter Mädchen (2012)

Enge Kleidung, hohe Schuhe und Make-up sind heute oft schon bei Zehnjährigen alltäglich – eine Schönheitspraxis, die immer wieder auf Kritik stößt. Doch was steckt hinter der »visuellen Sexualisierung« junger Mädchen? Das Buch greift diese Frage auf und zeigt: Entscheidend sind jene Bedeutungen, die die Akteurinnen selbst ihrem Äußeren zuschreiben. Ihre Praktiken repräsentieren nicht etwa sexuelle Frühreife, sondern vielmehr ihren tiefen Wunsch nach Normalität, ihre Konfrontation mit veränderten Anforderungen von außen und die Gewissheit, weit vor dem Erwachsenenalter für sich selbst verantwortlich zu sein.


Mythen, Masken und Subjekte - Kritische Weißseinsforschung in Deutschland (2013)

Mythen, Masken und Subjekte kann mittlerweile wohl zu Recht als Klassiker der ›Critical-Whiteness‹-Studies bezeichnet werden. Bereits 2005 in erster Auflage erschienen, erschließt der Band einem größeren Publikum die Verlagerung des Fokus im postkolonialen Diskurs Deutschlands auf das ›eigene‹ weiße Subjekt.

Die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein wird aus einer Schwarzen Perspektive als konzeptionellem Schwerpunkt vorgenommen und somit der enorme und durchaus nachhaltige Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst gewürdigt. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät.


Deutschland Schwarz Weiss

Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Rassismus zu bekämpfen heißt jedoch, ihn zunächst zu verstehen. Dazu müssen wir lieb gewonnene Vorstellungen und „Gewissheiten“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung mit Antirassismus-Arbeit legt Noah Sow den Finger in die Wunde des unbewussten Rassismus und sorgt für jede Menge erkenntnisfördernder Stolpersteine. Das Buch ist ein Angebot für mehr Fairness und Normalität. Das Buch kann direkt bei der Autorin bestellt werden und ist auch im regulären Buchhandel erhältlich.