Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus - Der Paritätische Gesamtverband

Mit dieser Charta positioniert sich der Paritätische in aller Klarheit öffentlich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen versteht sich als Verband der Vielfalt, Toleranz und Offenheit für alle Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung oder Krankheit. Die Charta kann online abgerufen werden.

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Keine Unschuld vom Lande (2007)

Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sind nicht nur ein männliches Phänomen, sondern werden auch von Mädchen und Frauen getragen und befürwortet. Auf die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit diesem Thema weisen u. a. die im Oktober 2006 veröffentlichten Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld hin, welche den hohen Anteil von Mädchen und Frauen an ausländerfeindlichen und rassistischen und damit rechtsextremen Einstellungen belegen. Dennoch sind Erkenntnisse zu Ursachen und Einbindung von Mädchen und jungen Frauen in rechten Strukturen und Aktivitäten eher Mangelware. Es scheint, als gelten Mädchen und Frauen langläufig als unpolitisch und friedfertig. Ihnen wird die Identifizierung mit rechtem Ideengut nicht zugetraut oder sie werden oftmals nur als Mitläuferinnen gesehen. Die zentrale Herausforderung für einen geschlechtsbewussten Umgang mit Rechtsextremismus liegt darin, die politischen
Einstellungen und Aktivitäten von rechten Mädchen nicht zu übersehen und zu unterschätzen, sondern sie auch als Akteurinnen zu erkennen.

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Porträtreihe "Botschafterin für Demokratie und Toleranz" 2014 – Andrea Röpke

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt hat die Journalistin Andrea Röpke im Jahr 2014 als “Botschafterin für Demokratie und Toleranz” ausgezeichnet. Andrea Röpke ist freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus. Sie gilt als eine der besten Kennerinnen der rechten Szene in Deutschland und engagiert sich seit Jahren für die Aufklärung über diese Netzwerke. Das Interview zur Verleihung ist hier nachzulesen.

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„Frauen und Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern“ (2015)

Der Verein Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern hat die neue Broschüre „Frauen und Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern“ veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Handreichung im Auftrag des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern und in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung. Die Veröffentlichung macht Frauen als Akteurinnen der rechtsextremen Szene sichtbar und bietet Informationen und Handlungsempfehlungen zum Thema.

Die Broschüre kann online abgerufen werden.

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"Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen rechts" (2015)

Wer sich mit Neonazismusprävention beschäftigt, muss die Kategorie Geschlecht berücksichtigen, denn Geschlecht ist ein Kernaspekt der neonazistischen Ideologie und Lebenswelt. In den Beiträgen werden dieser Standpunkt sowie die pädagogischen und theoretischen Praxen der Trias Geschlecht – Pädagogik – Neonazismus untersucht. Die Autor_innen verdeutlichen dabei, dass Neonazismusprävention ebenso gemainstreamt werden muss wie eine geschlechterreflektierte Pädagogik.

Inhaltverzeichnis und EInleitung können online eingesehen werden, dass Buch von Olav Stuve und Andreas Hechler kann beim Verlag bestellt werden.

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