Prengel, Annedore (2019): "Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik".

Das gleichberechtigte Miteinander der Verschiedenen ist ein Schlüsselthema der Bildung im Kontext deutscher und weltweiter Entwicklungen. Das Buch analysiert die Bedeutung der interkulturellen Pädagogik, der Feministischen Pädagogik und der Integrationspädagogik für eine Pädagogik der Vielfalt. Es leistet einen Beitrag zum Verständnis von Inklusion in pädagogischen Arbeitsfeldern.
Die vorliegende Neuauflage wurde um ein Vorwort zu aktuellen Entwicklungen der Pädagogik der Vielfalt ergänzt.

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Ewert, Felicia (2018): "Trans. Frau. Sein. Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung".

Das Buch beschreibt bestehende Diskriminierungsmechanismen, die sich gegen transgeschlechtliche Menschen richten. Die Kritik der Autorin bietet auf gesellschaftlicher Ebene Einblicke in rechtliche Aspekte des „Transsexuellengesetzes“, in medizinischpsychologische Bereiche wie z. B. die Gutachtenpraktiken und auch in ausschließende Mechanismen cisnormativer Feminismen.
Trans. Frau. Sein. ist eine Kombination wissenschaftlicher Arbeit, überspitzter satirischer Darstellung, Dekonstruktion von Cissexismus und autobiographischer Elemente aus dem persönlichen (Er)-Leben der Autorin.

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Bildungsinitiative QUEERFORMAT (2018): Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik.

Vorwort von Claudia Lutze, verantwortliche Fortbildungsreferentin im SFBB

Liebe Leser_innen, liebe Fachkräfte der Kindertagesbetreuung,

die vorliegende Handreichung geht zurück auf einen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses vom April 2009 und einen Senatsbeschluss vom Februar 2010, in dem die Initatve „Berlin tritt ein für Selbstbestmmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ beschlossen wurde. Hier heißt es u.a.: „Berlin ist eine Stadt der vielfältgen Kulturen, Lebensweisen und Lebensentwürfe. Berlin steht und bekennt sich zur kulturellen Vielfalt und zur Unterschiedlichkeit sexueller Orienterungen, Identitäten und individueller Lebensentwürfe. Die Offenheit der Metropole Berlin ist in einem langen Prozess gereift. Sie ist Ergebnis des couragierten Einsatzes der Zivilgesellschaft, sie ist das Ergebnis der Akzeptanz durch die Berlinerinnen und Berliner und des Engagements und der Förderung durch den Berliner Senat“.

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Walgenbach, Stach (2015): "Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen".

Aktuelle ökonomische, politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse beeinflussen substanziell die Geschlechterverhältnisse. Die derzeitigen Entwicklungstrends verweisen dabei auf eine neoliberale Neuordnung von Ökonomie, Staat, Familie und Privatsphäre. Die Beiträge dieses Sammelbandes untersuchen diese Entwicklungstrends aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, ob bzw. wie die Transformationsprozesse von Geschlechterverhältnissen zu einer Neubestimmung pädagogischer Handlungsfelder, Bildungsinstitutionen und erziehungswissenschaftlicher Leitbegriffe wie z.B. Bildung, Erziehung, Sozialisation und Care führt.

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Ehlert, Gudrun (2012): "Gender in der sozialen Arbeit. Konzepte, Perspektiven, Basiswissen".

Worüber wird eigentlich gesprochen wird, wenn von „Geschlecht“ oder „Gender“ die Rede ist? In diesem Buch werden theoretische Grundlagen zur Kategorie Geschlecht aus der Frauen- und Geschlechterforschung erläutert und der Bedeutung von Geschlecht für die Soziale Arbeit nachgegangen. Dazu gehören auch eine Bestandsaufnahme von Sozialer Arbeit als Profession im Kontext von Geschlechterhierarchien und –differenzen, eine Reflexion geschlechterbewusster Sozialer Arbeit und des Gender Mainstreamings sowie der Verankerung von Geschlechterperspektiven in der Sozialen Arbeit.

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Bildungsinitiative QUEERFORMAT (2012): "Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen".

Einführung von Stephanie Nordt & Thomas Kugler

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Jugendlichen belegen eine erhöhte
psychosoziale Belastung dieser Gruppen. Sie leiden ganz massiv unter der negativ-Wahrnehmung und/oder nicht-Wahrnehmung ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität und wählen teilweise destruktive Bewältigungsstrategien, um ihre innere Zerrissenheit und Unzufriedenheit aushalten zu können. So weisen LGBT-Jugendliche z.B. ein 4-6-fach erhöhtes Suizidrisiko auf und sind überproportional häufig von Obdachlosigkeit betroffen. Die psychische und soziale Situation junger LGBT schafft somit einen dringenden Handlungsbedarf für die Kinder- und Jugendhilfe. Dies bezieht sich sowohl auf die Vermittlung von demokratischen Werten und Normen als auch auf die Unterstützung und den Schutz junger Menschen in vulnerablen (verletzlichen) Situationen.

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Grimm / Rhein / Müller (2010): "Porno im Web 2.0. Die Bedeutung sexualisierter Webinhalte in der Lebenswelt von Jugendlichen".

Sexualisierte und pornografische Inhalte sind für Kinder und Jugendliche insbesondere über das Internet leichter zugänglich als jemals zuvor. Dies gilt zum einen für eine aktive und gezielte Nutzung von Pornografie, zum anderen erhöht sich durch das Internet aber auch das Risiko der ungewollten Konfrontation mit entsprechenden Inhalten, zum Beispiel über Pop-ups oder unverdächtig wirkende Link-Empfehlungen. Beides gehört, wie diese Studie zeigt, mittlerweile zum Internetalltag vieler Jugendlichen; wobei Jungen Pornografie häufiger und eher gezielt rezipieren als Mädchen.

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Czollek, Perko, Weinbach (2009): "Lehrbuch Gender und Queer. Grundlagen, Methoden und Praxisfelder".

Geschlechtsspezifische Wahrnehmungen und Unterschiede prägen die Soziale Arbeit ebenso wie andere Bereiche der Gesellschaft. Die soziale Kategorie Geschlecht ist jedoch nur ein Unterscheidungsmerkmal von Menschen. Dieses im Bezug auf Diskriminierung, Gewalt und Marginalisierung als einziges Analysekriterium heranzuziehen, reicht nicht aus. Es geht vielmehr um die Verknüpfung von Kategorien, durch die der Status von Menschen bestimmt wird. Das Lehrbuch zeichnet sich durch diese Verbindung im Sinne der Intersektionalität aus und rückt eine gender-, queer- und diversitygerechte Soziale Arbeit in das Blickfeld. Es vermittelt theoretische und rechtliche Grundlagen, genderorientierte Methoden und stellt Umsetzungsinstrumente vor. Zudem werden Ansätze und Perspektiven für ausgewählte Praxisfelder der Sozialen Arbeit diskutiert.

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Timmermanns, Tuider (2008): "Sexualpädagogik der Vielfalt. Praxismethoden zu Identitäten, beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit".

Der Praxisband stellt bewährte sowie völlig neue didaktische Anregungen und sexualpädagogische Methoden zusammen. Dabei steht die Heterogenität und Vielfalt von Menschen im Zentrum. Die Ausweitung der Medien und der digitalen Kommunikation, das interkulturelle Nebeneinander verschiedener Lebensweisen sowie die Erfolge der Frauen- und Homosexuellenbewegung haben zur Diversifizierung aller Beziehungs- und Lebensbereiche geführt. Diese erfordert neue Perspektiven auf Vielfalt und Heterogenität und stellt die Sexualpädagogik vor neue Herausforderungen.

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